Aktuelles

Blut spenden ist Leben spenden
Schulleiter Klaus Drotbohm, Lehrerin Vanessa Grbavac, Petra Klostermann und ihr Team vom DRK-Butspendedienst �Nikolaus
04.12.2021 - Wieder einmal fand am Berufskolleg St.-Nikolaus-Stift in Kooperation mit dem DRK Zülpich eine Blutspende-Aktion statt. Sie war in jeder Hinsicht ein Erfolg. Über 100 Schüler/innen, Studierende und Lehrkräfte haben gespendet, davon 38 Erstspender/innen.
Wichtige Kooperation zwischen Berufskolleg und Chlodwig-Schule
 �St.-Nikolaus-Stift
23.10.2021 - Seit 2017 sind das Berufskolleg St.-Nikolaus-Stift und die Chlodwig-Schule Teil des bundesweiten Mentoringprojekts „Balu und Du“. Auch in diesem Schuljahr sind wieder 8 „Balu-Mogli-Gespanne“, bestehend aus jeweils einer angehenden Erzieherin bzw. einem angehenden Erzieher und einem Grundschulkind gestartet.
Bewusste Lebensführung
Auch bei den kleinen Besuchern kommt unter anderem die Kletterwand gut an. (Anna Steinmann)
13.10.2021 - Bewusster und gesünder leben lernen, das kann jeder nun auf dem Gelände des Berufskollegs Sankt Nikolaus Stift im neuen Gesundheitsparcours.
Auf den Spuren der Heiligen Ursula
05.10.2021 - Am 1.10. begab sich die Klasse FSP121 auf Kennenlern-Exkursion nach Köln. Ziel war die romanische Kirche  St. Ursula, Schutzpatronin Kölns sowie der Erzieher- und Lehrerinnen.
Neuer Schulleiter in Füssenich
v.l.n.r. Domkapitular Guido Zimmermann, Vorstandsvorsitzende Dr. Bernadette Schwarz-Boenneke, Schulleiter Klaus Drotbohm, Vorstand Bruno Schall �St.-Nikolaus-Stift
01.10.2021 - n einem feierlichen Festakt in der Pfarrkirche St.-Nikolaus in Füssenich wurde Herr Klaus Drotbohm von der Vorstandvorsitzenden des St.-Nikolaus-Stiftes Frau Dr. Bernadette Schwarz-Boenneke zum neuen Schulleiter des traditionsreichen in diesem Jahr 125jährigen Berufskollegs St.-Nikolaus-Stift ernannt.

„Politik zum Anfassen“ Berufsschüler laden Kreiskandidaten zu Podiumsdiskussion ein

7. September 2021; Tom Steinicke

Eine Koalition mit der CDU schloss der Sieger der Podiumsdiskussion am Berufskolleg St.-Nikolaus-Stift kategorisch aus. Daran änderten auch die Glücksgefühle infolge der absoluten Mehrheit nichts, die Stefan Söhngen (Die Linke) von den gut 350 Schülerinnen und Schülern per Handyabstimmung nach der 90-minütigen Debatte erhalten hatte. Es ist davon auszugehen, dass weder die Linke noch Söhngen persönlich bei der Bundestagswahl am Sonntag, 26. September, im Wahlkreis 92 (Euskirchen-Rhein-Erft-Kreis II) mehr als 58 Prozent der Stimmen der Kreisbürger holen werden.

Die Berufsschüler aus dem Gesundheitswesen überzeugte der 24-jährige Student aber mit Aussagen wie: „Ich glaube nicht, dass es eine kluge Idee ist, den Schülerausweis als Dokument für negative Corona-Testergebnisse zu benutzen.“ Oder auch: „Wir würden die Steuern für Menschen, die mehr als 6500 Euro im Moment verdienen, erhöhen.“ Und er überzeugte beim Thema „Impfausweis und Corona“ auch durchaus den Bundestagsabgeordneten der CDU und Konkurrenten um den Einzug ins Berliner Parlament, Detlef Seif: „Sie haben gut argumentiert. Aber eine Koalition wird es von der CDU mit den Linken nicht geben.“

Es war eine abwechslungsreiche Debatte

Schulleiter Klaus Drotbohm hatte die Messlatte für die Podiumsdiskussion ziemlich hochgelegt. „ Das wird eine ganz besondere Politikstunde. Das wird Politik zum Anfassen“, sagte er.

Die fünf Kandidaten, die sich den Fragen der Schüler-Moderatorinnen Rike Siebert und Kristina Nixdorf stellten, lieferten sich eine durchaus kontroverse Debatte bei Themen wie „Digitalisierung“ , „Bildungspolitik“ und „Corona-Pandemie.“ Mit dem Zeitmanagement hatten sich die beiden Schülerinnen aber etwas verkalkuliert. Fragen zur Innenpolitik, Finanzen, Gleichberechtigung oder Hochwasser konnten in den 90 Minuten allesamt nicht abgearbeitet werden. „Ich halte es für nachdenkenswert, dass wir ein komplettes Schuljahr wiederholen“, antwortete Rüdiger Lucassen (AfD) auf die Frage, wie die Kandidaten die durch die Corona-Pandemie entstandenen Bildungslücken bei den Schülern ausgleichen wollen. Christdemokrat Seif hielt energisch dagegen: „Die Schüler sind schon genug gebeutelt.“ Auch die anderen Kandidaten sprachen sich gegen eine Wiederholung eines Schuljahres aus.

Einigkeit herrschte beim Thema „Digitalisierung“. Wenn auch Marion Sand, Kandidatin der Grünen, den schwarzen Peter den Verwaltungen zu schob. „Die haben nicht funktioniert. Vor Ort wird nichts umgesetzt“, sagte Sand. Auch Markus Herbrand von der FDP teilte gegen die GroKo aus. „Das ist ein schweres Versäumnis der vergangenen Jahre. Bei der Digitalisierung müssen wir besser werden“, sagte der Gemünder. Söhngen forderte für jeden Schüler in Deutschland ein Tablet. Seif entgegnete, dass viele Milliarden in die Digitalisierung gesteckt worden seien. „Wir brauchen aber ein unbürokratisches Vorgehen“, so der Weilerswister.

Lucassen forderte bei der Diskussion um die Corona-Pandemie einen „gelasseneren Umgang mit dem Virus“ und sprach sich gegen eine Impfpflicht aus. Das taten auch die anderen Kandidaten. Allerdings ließen sich Herbrand und Seif ein Hintertürchen offen. Während Seif bei einer Impfpflicht von der „letzten Option“ sprach, ist sie für Herbrand die „aller-aller-allerletzte Möglichkeit, die Pandemie endgültig in den Griff zu bekommen.“ Nach der Diskussion bedankte sich Drotbohm bei den Kandidaten für die Politikstunde, von der „sicher mehr als zehn Prozent hängenbleibt.“ Und Söhngen? Der war zufrieden. „Das gibt Rückenwind fürs Wochenende“, sagte er schmunzelnd. Die Bundestagskandidatin der SPD, Dagmar Andres, nahm nicht an der Podiumsdiskussion teil.

Den Originalartikel finden Sie hier.

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