Aktuelles

Informationen zum Corona - Virus
05.03.2020 - Bitte beachten Sie die folgenden Informationen zum Corona-Virus.
Dein Typ ist gefragt
01.03.2020 - Unter dem Motto „Dein Typ ist gefragt“ - „Gemeinsam gegen Blutkrebs“ fand am BK St.-Nikolaus-Stift zum dritten Mal am 12.02.2020 ein Aktionstag zur Stammzellenspende statt.
Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage
09.02.2020 - Die Projektgruppe "Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage" unter Leitung von Ines Leyens veranstaltete am 30. Januar die Zertifizierungsfeier in unserer Schule.
Berufliches Gymnasium Gesundheit besucht Biotechnikunternehmen
 �Lukas Fuchs
09.02.2020 - Am 20.01.2020 besuchten 23 Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs St.-Nikolaus-Stift das weltweit größte Entnahmezentrum für Stammzellspenden Cellex in Köln.
Schüler/innen des Beruflichen Gymnasiums Gesundheit erhalten Europass
Frau Schreiner mit Lukas Fuchs, Johanna Verlinden, Jacqueline, Fuchs, Shirin Nießen bei der Zertifikatsübergabe
15.12.2019 - Der Europass Mobilität ist ein Dokument zum Nachweis von Lernaufenthalten im europäischen Ausland. Frau Schreiner, Koordinatorin für  Auslandspraktika am Berufskolleg St.-Nikolaus-Stift überreichte Schülern der AHG 118 den europass als Mobilitätsnachweis für ihr im Juni 2019 absolviertes,  dreiwöchiges Auslandspraktikum in Finnland-Kangasala.

Geschichte des Klosters

Das heutige „St.-Nikolaus-Sift zu Kloster Füssenich“ erinnert mit diesem etwas komplizierten Namen an seine lange und traditionsreiche Geschichte.

 

An der Stelle des heutigen Berufskollegs wurde im Jahr 1147 ein Kloster des Ordens der Prämonstratenserinnen errichtet; die heutigen Gebäude gehen auf die Zeit von 1711 bis ca. 1750 zurück, als die Prämonstratenserinnen Kirche und Kloster im barocken Stil neu errichten ließen.

Als das Kloster infolge der französischen Besetzung und der Säkularisation 1802 aufgelöst wurde, gingen die Klostergebäude in Privatbesitz über, während die Kirche zur Pfarrkirche der Pfarrei Füssenich erhoben wurde.

 

Nach mehreren Verkäufen gelangte das als Gutshof geführte frühere Kloster in den Besitz einer unverheirateten Dame: Frau Magdalena Hambloch, geb. 1813 in Sinsteden, gest. 1892 in Bettenhoven. In ihrem schon 1886 errichteten Testament vermachte sie „das Ackergut Kloster Füssenich dem Erzbischöflichen Stuhl zu Köln zu dem Zwecke, darin eine Erziehungsanstalt für Mädchen zu errichten.“

 

Mit dem Tod der Magdalena Hambloch am 12. Januar 1892 gingen deshalb die Besitzrechte auf den Erzb. Stuhl zu Köln über; und Philipp Kardinal Krementz, der damalige Kölner Erzbischof, bestimmte im Sinne der Erblasserin: „Dieser Auflage entsprechend wird auf dem gedachten Klostergute eine landwirtschaftliche Erziehungsanstalt für Mädchen gegründet unter dem Namen St.-Nikolaus-Stift zu Kloster Füssenich.“

 

Seit damals ist also das frühere Kloster und nachmalige Ackergut eine Schule; und wenn sich auch fachliche Ausrichtung, Schulform und pädagogische Prinzipien immer wieder gewandelt und erneuert haben (und das auch in Zukunft tun werden), so weiß sich die Gemeinschaft des St.-Nikolaus-Stiftes doch dieser Tradition verbunden. Insbesondere ehrt es dankbar die großzügige Stifterin Magdalena Hambloch, der die heutige Schule letztlich ihre Existenz verdankt. Zu diesem Gedenken tragen nicht zuletzt ihr Portrait und ihr Totenzettel bei, die im sogenannten Bischofszimmer des Nikolausstiftes aufbewahrt werden.

 

(Pfarrer Werner Friesdorf, Schulseelsorger von 2005 bis 2011)