Aktuelles

Wichtige Kooperation zwischen Berufskolleg und Chlodwig-Schule
 �St.-Nikolaus-Stift
23.10.2021 - Seit 2017 sind das Berufskolleg St.-Nikolaus-Stift und die Chlodwig-Schule Teil des bundesweiten Mentoringprojekts „Balu und Du“. Auch in diesem Schuljahr sind wieder 8 „Balu-Mogli-Gespanne“, bestehend aus jeweils einer angehenden Erzieherin bzw. einem angehenden Erzieher und einem Grundschulkind gestartet.
Bewusste Lebensführung
Auch bei den kleinen Besuchern kommt unter anderem die Kletterwand gut an. (Anna Steinmann)
13.10.2021 - Bewusster und gesünder leben lernen, das kann jeder nun auf dem Gelände des Berufskollegs Sankt Nikolaus Stift im neuen Gesundheitsparcours.
Auf den Spuren der Heiligen Ursula
05.10.2021 - Am 1.10. begab sich die Klasse FSP121 auf Kennenlern-Exkursion nach Köln. Ziel war die romanische Kirche  St. Ursula, Schutzpatronin Kölns sowie der Erzieher- und Lehrerinnen.
Neuer Schulleiter in Füssenich
v.l.n.r. Domkapitular Guido Zimmermann, Vorstandsvorsitzende Dr. Bernadette Schwarz-Boenneke, Schulleiter Klaus Drotbohm, Vorstand Bruno Schall �St.-Nikolaus-Stift
01.10.2021 - n einem feierlichen Festakt in der Pfarrkirche St.-Nikolaus in Füssenich wurde Herr Klaus Drotbohm von der Vorstandvorsitzenden des St.-Nikolaus-Stiftes Frau Dr. Bernadette Schwarz-Boenneke zum neuen Schulleiter des traditionsreichen in diesem Jahr 125jährigen Berufskollegs St.-Nikolaus-Stift ernannt.
„Politik zum Anfassen“ Berufsschüler laden Kreiskandidaten zu Podiumsdiskussion ein
07.09.2021 - Eine Koalition mit der CDU schloss der Sieger der Podiumsdiskussion am Berufskolleg St.-Nikolaus-Stift kategorisch aus. Daran änderten auch die Glücksgefühle infolge der absoluten Mehrheit nichts, die Stefan Söhngen (Die Linke) von den gut 350 Schülerinnen und Schülern per Handyabstimmung nach der 90-minütigen Debatte erhalten hatte. Es ist davon auszugehen, dass weder die Linke noch Söhngen persönlich bei der Bundestagswahl am Sonntag, 26. September, im Wahlkreis 92 (Euskirchen-Rhein-Erft-Kreis II) mehr als 58 Prozent der Stimmen der Kreisbürger holen werden.

Geschichte des Klosters

Das heutige „St.-Nikolaus-Sift zu Kloster Füssenich“ erinnert mit diesem etwas komplizierten Namen an seine lange und traditionsreiche Geschichte.

 

An der Stelle des heutigen Berufskollegs wurde im Jahr 1147 ein Kloster des Ordens der Prämonstratenserinnen errichtet; die heutigen Gebäude gehen auf die Zeit von 1711 bis ca. 1750 zurück, als die Prämonstratenserinnen Kirche und Kloster im barocken Stil neu errichten ließen.

Als das Kloster infolge der französischen Besetzung und der Säkularisation 1802 aufgelöst wurde, gingen die Klostergebäude in Privatbesitz über, während die Kirche zur Pfarrkirche der Pfarrei Füssenich erhoben wurde.

 

Nach mehreren Verkäufen gelangte das als Gutshof geführte frühere Kloster in den Besitz einer unverheirateten Dame: Frau Magdalena Hambloch, geb. 1813 in Sinsteden, gest. 1892 in Bettenhoven. In ihrem schon 1886 errichteten Testament vermachte sie „das Ackergut Kloster Füssenich dem Erzbischöflichen Stuhl zu Köln zu dem Zwecke, darin eine Erziehungsanstalt für Mädchen zu errichten.“

 

Mit dem Tod der Magdalena Hambloch am 12. Januar 1892 gingen deshalb die Besitzrechte auf den Erzb. Stuhl zu Köln über; und Philipp Kardinal Krementz, der damalige Kölner Erzbischof, bestimmte im Sinne der Erblasserin: „Dieser Auflage entsprechend wird auf dem gedachten Klostergute eine landwirtschaftliche Erziehungsanstalt für Mädchen gegründet unter dem Namen St.-Nikolaus-Stift zu Kloster Füssenich.“

 

Seit damals ist also das frühere Kloster und nachmalige Ackergut eine Schule; und wenn sich auch fachliche Ausrichtung, Schulform und pädagogische Prinzipien immer wieder gewandelt und erneuert haben (und das auch in Zukunft tun werden), so weiß sich die Gemeinschaft des St.-Nikolaus-Stiftes doch dieser Tradition verbunden. Insbesondere ehrt es dankbar die großzügige Stifterin Magdalena Hambloch, der die heutige Schule letztlich ihre Existenz verdankt. Zu diesem Gedenken tragen nicht zuletzt ihr Portrait und ihr Totenzettel bei, die im sogenannten Bischofszimmer des Nikolausstiftes aufbewahrt werden.

 

(Pfarrer Werner Friesdorf, Schulseelsorger von 2005 bis 2011)