Die Schule



Das Berufskolleg St.-Nikolaus-Stift ist eine Schule mit großer Tradition. Die Schulgebäude befinden sich in einer über 850 Jahre alten Klosteranlage, die um moderne Schulbauten großzügig erweitert wurde. Seit mehr als 150 Jahren werden an dieser katholischen Schule in freier Trägerschaft junge Menschen für Berufe des Sozial- und Gesundheitswesens ausgebildet. Gelegen in der landschaftlich reizvollen Voreifel im Zülpicher Vorort Füssenich ist das Berufskolleg aus dem Städtedreieck Köln-Bonn-Aachen gut zu erreichen. Die 500 SchülerInnen werden von 40 LehrerInnen unterrichtet. Ein Team von Erzieherinnen kümmert sich um die 80 Bewohner des koedukativ geführten Internats bzw. des Wohnheims.

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Im Schulprofil können Sie gerne Details nachlesen.

Für Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung

Ihre Ansprechpartner sind:

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Norbert Paffenholz, OStD i.E., Schulleiter
E-Mail:

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Reinhard Thomas, stellvertretender Schulleiter
E-Mail:


Kessel09_2.jpg (36550 Byte) Ulrike Kessel, Sekretärin
E-Mail:

Zur Geschichte

Das heutige „St.-Nikolaus-Sift zu Kloster Füssenich“ erinnert mit diesem etwas komplizierten Namen an seine lange und traditionsreiche Geschichte.

An der Stelle des heutigen Berufskollegs wurde im Jahr 1147 ein Kloster des Ordens der Prämonstratenserinnen errichtet; die heutigen Gebäude gehen auf die Zeit von 1711 bis ca. 1750 zurück, als die Prämonstratenserinnen Kirche und Kloster im barocken Stil neu errichten ließen.

Als das Kloster infolge der französischen Besetzung und der Säkularisation 1802 aufgelöst wurde, gingen die Klostergebäude in Privatbesitz über, während die Kirche zur Pfarrkirche der Pfarrei Füssenich erhoben wurde.

Nach mehreren Verkäufen gelangte das als Gutshof geführte frühere Kloster in den Besitz einer unverheirateten Dame: Frau Magdalena Hambloch, geb. 1813 in Sinsteden, gest. 1892 in Bettenhoven. In ihrem schon 1886 errichteten Testament vermachte sie „das Ackergut Kloster Füssenich dem Erzbischöflichen Stuhl zu Köln zu dem Zwecke, darin eine Erziehungsanstalt für Mädchen zu errichten.“

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HamblochZettel.jpg (459031 Byte) Transkript

Mit dem Tod der Magdalena Hambloch am 12. Januar 1892 gingen deshalb die Besitzrechte auf den Erzb. Stuhl zu Köln über; und Philipp Kardinal Krementz, der damalige Kölner Erzbischof, bestimmte im Sinne der Erblasserin: „Dieser Auflage entsprechend wird auf dem gedachten Klostergute eine landwirtschaftliche Erziehungsanstalt für Mädchen gegründet unter dem Namen St.-Nikolaus-Stift zu Kloster Füssenich.“

Seit damals ist also das frühere Kloster und nachmalige Ackergut eine Schule; und wenn sich auch fachliche Ausrichtung, Schulform und pädagogische Prinzipien immer wieder gewandelt und erneuert haben (und das auch in Zukunft tun werden), so weiß sich die Gemeinschaft des St.-Nikolaus-Stiftes doch dieser Tradition verbunden. Insbesondere ehrt es dankbar die großzügige Stifterin Magdalena Hambloch, der die heutige Schule letztlich ihre Existenz verdankt. Zu diesem Gedenken tragen nicht zuletzt ihr Portrait und ihr Totenzettel bei, die im sogenannten Bischofszimmer des Nikolausstiftes aufbewahrt werden.

(Pfarrer Werner Friesdorf, Schulseelsorger)